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Es ist immer wieder ein merkwürdiges Szenario, bei dem man sich eher schlecht und ausnutzend fühlt als erleichtert, weil man sein schweres Reisegepäck nicht selbst tragen muss. Wer mit der Fähre auf Thailands Trauminseln Koh Samui, Koh Phangan oder Koh Tao ankommt, wird für gewöhnlich von einem großen Gewusel in Empfang genommen. Taxifahrer buhlen um potenzielle Kundschaft, Mitarbeiter von Resorts wedeln mit Flyern durch die Gegend, um die Neuankömmlinge von ihrer Unterkunft zu überzeugen. Und: Wer bereits ein Hotel gebucht hat, wird meist von Chauffeuren mit Namensschildern in der Hand begrüßt und zum klimatisierten Fahrzeugtransfer gebeten.
Häufig handelt es sich bei den Chauffeuren um kleine, schmächtige Thai, die sich in Nullkommanix das superschwere Gepäck überschnallen und mit Schweißperlen auf der Stirn und unterdrücktem Stöhnen zum Wagen hecheln. Und da läuft man dann nebenher und fühlt sich schlecht. Warum soll jemand, der zwei Köpfe kleiner und drei Schultern schmaler ist, den Koffer tragen, der einem selbst schon zu schwer ist? Aber jegliche Vorstöße, ihm das Gepäck (zum Beispiel von Koffer 24) wieder wegzunehmen und es selbst zu schleppen, scheitern – da sind die Thai sehr stolz, fleißig und diszipliniert. Es ist ihnen ein Bedürfnis, ihren Job so gut wie möglich zu machen. Schlecht sollte man sich also nur fühlen, wenn man ihnen dieses Bedürfnis kaputt macht. Andere Länder, andere Sitten…

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Marshall Astor – Food Fetishist
In Thailands Hauptstadt Bangkok ist es selten ein Problem, sich einen Mietwagen zu nehmen und im Paket alles dabei zu haben, was zu einer sicheren Angelegenheit dazu gehört. Das Prinzip ist einfach: Man geht zu einem der bekannten, internationalen Verleiher. Dort gelten – ähnlich wie zum Beispiel auch in den Hotels der internationalen Ketten – Standards wie bei uns. Das heißt, auch eine Leihwagenversicherung ist in solchen Fällen meist mit im Preis enthalten.
Anders sieht es dagegen auf Thailands Inseln aus: Phuket, Krabei, Koh Chang, Phi Phi Island, Koh Samui, Koh Phangan, Koh Tao… All dies sind traumhafte Urlaubsparadiese mit langen Uferzeilen, wunderbar weißen Stränden, seichtem Wasser und einem ursprünglichen Thai-Leben fernab der großen Stadt. Nur gibt es hier eben häufig keine internationalen Autovermietungen. Es handelt sich dabei um lokale Anbieter, die von westlichen Standards noch nie etwas gehört haben. Das heißt im Klartext: Wer sich bei ihnen ein Auto leiht und den Wagen später mit einem Blech- oder Motorschaden zurück bringt, der zahlt – und zwar viel! Egal, ob der Schaden selbstverschuldet ist oder von einem anderen Verkehrsteilnehmer verursacht wurde.
Hier lohnt es sich also, sich auf dieser Infografik mal individuell über das Thema Leihwagenversicherung zu informieren. Ansonsten könnte der Urlaub in Thailand teurer werden als eigentlich geplant.

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TheLawleys
Wie verständigt man sich eigentlich am besten, wenn man als Deutscher nach Thailand kommt? Ein Kollege aus der Redaktion hat bei seiner letzten Ankunft in Bangkok einen Deutschen getroffen, der kein Wort Englisch sprach und fest davon ausgegangen ist, dass man ihn dort im perfekten Deutsch empfangen würde. Wir können nur hoffen, dass es davon nicht allzu viele Deutsche gibt – schließlich wirft diese Arroganz kein sehr schönes Bild auf deutsche Reisende.
Mit IELTS hingegen kommt man in Thailand bestens zurecht. Das International Englisch Language Testing System ist eine bewährte Methode, um sein Englisch zu testen und auf den neuesten Stand zu bringen. Und wer sich traut, seine Kenntnisse dann in Thailand anzuwenden, stößt ohne Zweifel auf offene Ohren. Denn es ist doch so: Wenn zwei Menschen nicht die gleiche Sprache (z.B. Thai Sprache) sprechen, ist es doch schön, wenn man sich "in der Mitte" treffen, sprich auf eine andere gemeinsame Sprache einigen kann.
Sie werden merken: Weil Thailand Urlaub sehr beliebt und der Tourismus dementsprechend einer der wichtigsten Wirtschaftszweige ist, sind die Thai bemüht, sich auf Englisch verständigen zu können. Und das klappt natürlich in der Regel besser, je sicherer der Gegenüber (in diesem Fall der Reisende) selbst mit der englischen Sprache zurecht kommt.